Der Mosel Guide – Die schönsten Orte für deine Ausflüge

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Die Mosel versprüht einen Zauber von den französischen Vogesen, wo sie entspringt, nach Trier, bis hin in den Rhein, wo sie mündet.

Warum zählt die Mosel zu den schönsten Urlaubsregionen? Die Moselregion wird geprägt durch beeindruckende Flusslandschaften, romantische Weindörfer, märchenhafte Burgen und Schlösser, prächtige Rebstöcke, wo die köstlichsten Weine gedeihen und natürlich abwechslungsreiche Wanderwege.

Ob nun für einen Fotoausflug, einem Genusswochenende oder einer mehrtägigen Auszeit: Die Mosel bietet für jedes Alter und für allerlei Vorlieben, magische Momente.

Damit auch dein Ausflug magisch wird, stelle in in diesem Guide die schönsten Mosel-Orte vor.

Der bekannteste Ort der Mosel – Cochem

Wer die Mosel kennt, für den ist Cochem sicherlich ein Begriff. Cochem gehört zu den touristischsten Regionen an der Mosel. Daher ist die Stadt an nicht Corona-Tagen gut besucht, wenn nicht sogar sehr überfüllt und kein Geheimtipp mehr.

Mein Weg führte mich zur Adventszeit nach Cochem. Glücklicherweise war ich so gut wie alleine an diesem schönen Ort.

Die Cochemer Altstadt

Die Altstadt von Cochem ist eine kleine Perle. Um in die Altstadt zu gelangen, musst du durch das Martinstor gehen. Die Tore der Altstadt dienten zu Befestigungszwecken und sind bis heute noch gut erhalten. Wo auch immer du blickst, du entdeckst schöne restaurierte Fachwerkhäuser. Mitten auf dem Marktplatz stehen üblicherweise viele Tische und Stühle von einzelnen Cafés. Daher würde ich für gewöhnlich empfehlen, unter der Woche anzureisen. Ich durfte jedoch an meinem Anreisetag, eine riesige und prachtvolle Tanne betrachten.

Das Pinner Kreuz

Wenn du einen Ausblick auf Cochem erhaschen möchtest, dann solltest du zum Pinner Kreuz. Du erreichst diesen spektakulären Ausblick nicht nur mit der Sesselbahn, sondern auch zu Fuß. Der Weg ist ausgeschildert, doch trittsicher solltest du sein.

Der Startpunkt befindet sich an der Sesselbahn, welche einige Meter vom Cochemer Bahnhof entfernt liegt. Am Bahndamm entlang, führt der steile Pfad durch die Weinberge bis hin zu dem schmalen Felsvorsprung, auf dem das Gipfelkreuz über der Mosel thront.

Die Reichsburg Cochem

Wenn du dich in Cochem aufhältst, solltest du auf jeden Fall zur berühmten und geschichtsträchtigen Reichsburg. Hoch oben erhältst du einen grandiosen Blick auf das Moseltal. Um zur im Jahre 1000 erbaute Reichsburg zu gelangen, empfehle ich dir den Weg über das Tummelchen.

Das Dornröschen der Mosel – Beilstein

Wer auf der Suche nach einem kleinen, verschlafenen und doch romantischen Dörfchen ist, sollte zum Dornröschen der Mosel fahren – nämlich nach Beilstein. Beilstein ist nur wenige Autominuten von Cochem entfernt und besonders im Frühling ein prachtvoller Anblick. Die Fassaden der Fachwerkhäuschen sind nämlich mit Blumen geschmückt.

Sehenswert ist der Marktplatz von 1322. Rundherum befinden sich kleine Cafés, Weinstübchen und kleine Restaurants.

Die älteste Burg der Mosel – Bernkastel-Kues

Bernkastel-Kues zählt aus meiner Sicht, zu den schönsten Orten der Mosel. Hier befinden sich zahlreiche Fachwerkhäuser, die von der Mosel getrennt und zugleich mit der Moselbrücke verbunden sind. Wie auch in Cochem, so ist in Bernkastel der Marktplatz das Highlight der Stadt.

Die Altstadt

Die alten Fachwerkhäuser stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und bestehen nahezu aus der alten Bausubstanz. Das Rathaus (1608) befindet sich auf dem Marktplatz und ist ein wunderschönes Fotomotiv. Aber auch die zahlreichen gepflasterten Seitengassen mit kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen, sind nicht zu verachten. 

Wer nach einer märchenhaften Unterkunft sucht, dem empfehle ich das Märchenhotel.

Die Burg Landshut

Von der anderen Seite des Moselufers, kannst du den malerischen Blick auf Bernkastel mit Blick auf die Burg Landshut genießen. Zur wahrscheinlich älteste Burg der Mosel, kannst du sowohl hinaufwandern, als auch mit dem Auto zum Parkplatz fahren.

Das Kloster Machern

Bernkastel-Kues beheimatet das Kloster Machern, welches seit dem 13. Jahrhundert existiert. Aktuell wird das Kloster saniert. Was man dem Kloster nicht ansieht: Das Kloster beherbergt über eine eigene Brauerei. Hier kannst du wunderbar essen und ein erfrischendes Bier trinken.

Die älteste Stadt Deutschland – Trier

Wie es sich für eine so alte und historische Stadt gehört, bietet Trier unzählige Sehenswürdigkeiten. Die schönsten, möchte ich dir hier vorstellen.

Die Porta Nigra

Wenn du in die Innenstadt möchtest, kommst du nicht an die Porta Nigra (das schwarze Tor) vorbei. Sie entstand vermutlich im zweiten Jahrhundert nach Christi und war eine römische Stadtbefestigung. Die Port Nigra ist das beste erhaltende Stadttor aus der römischen Zeit.

Der Stadtkern

Wenn du durch die Porta Nigra gehst, gelangst du direkt in die wunderschöne Innenstadt. Ich war von den wunderschönen bunten Hausfassaden begeistert, die mal eine Abwechslung zu den niedlichen Fachwerkhäusern boten.

Der Dom

Der Trierer Dom ist die älteste Kirche in Deutschland. Dieser Dom wirkt so gigantisch, sodass es schwer ist, dieses Bauwerk auf ein Foto aufzunehmen. Wer einen ruhigen Ort sucht, sollte zum Kreuzgang gehen. Dieser Ort zählt für mich zum schönsten Ort in Trier. Glücklicherweise durfte ich hier dem Orchester lauschen und konnte dem Menschentrubel aus dem Weg gehen.

Das Kurfürstliche Palais

Trier ist zwar die älteste Stadt Deutschlands, bietet jedoch so viele Gegensätze – zwischen Geschichte und Moderne. Wer Schlösser liebt, der sollte auf jeden Fall nach Trier kommen. Das im Renaissancestil erbaute Schloss, entstand im 17. Jahrhundert und ist eine prunkvolle Augenweide. Neben dem Schloss, bietet der Schlossgarten eine ideale Möglichkeit, sich zu sonnen oder zu picknicken.

Der Hauptfriedhof

Wie kann ein Friedhof zu einem schönen Ort zählen? Auf diese Idee würde ich gar nicht kommen. Da ich jedoch in Nähe vom Hauptfriedhof geparkt habe, sind mir die Engelsskulpturen direkt aufgefallen. In Deutschland habe ich solch einen Friedhof noch nicht gesehen. Der Hauptfriedhof von Trier erinnert mich an dem berühmten Friedhof in Paris – dem Père Lachaise.

Das schönste Schloss der Mosel – Lieser

Lieser ist ein recht kleiner Ort und lässt sich gut als einen kleinen Ausflug verbinden, wenn du dich in Bernkastel-Kues aufhältst. In Lieser befindet sich das gleichnamige Schloss, welches mich an das Schloss aus dem Film „The Great Gatsby“ erinnert. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist heutzutage ein Luxusschloss. Die Pforten werden aber auch für Tagestouristen eröffnet, die für ein Foto vorbeikommen oder auf der Terrasse ein Café trinken wollen.

Gegenüber vom Schloss liegt die Mosel. Bei schönem Wetter ist ein Spaziergang oder eine Radtour möglich. Am liebsten setze ich mich jedoch direkt an die Mosel und genieße den Sonnenschein.

Weitere Ausflugsziele an der Mosel

Selbstverständlich hat die Mosel noch viel mehr zu bieten. Wenn du dich mehrere Tage im Moseltal aufhältst, solltest du die Region noch weiter erkunden. Daher kann ich dir noch folgende Orte wärmstens empfehlen:

Moselschleife Bremm

Die Mosel windet sich während ihres Weges in zahlreichen Schleifen. Den schönsten Ausblick erhascht du auf dem Gipfel eines Weinberges in Calmont. Allerdings solltest du hierfür trittsicher sein. Bei dem Wanderweg handelt es sich nämlich um einen Klettersteig.

Burg Eltz

Die schönste und zugleich bekannteste Burg an der Mosel ist die Burg Eltz. Da sie so bekannt ist, ist sie leider auch sehr überlaufen. Daher empfehle ich, die Burg unter der Woche zu besuchen.

Traben-Trarbach

Traben-Trarbach liegt an der Mittelmosel und ist mit einer Brücke, wie auch Bernkastel-Kues, miteinander verbunden. Die malerische Stadt bietet seinen Besuchern zahlreiche Weinstübchen, Cafés, Restaurants und einen traumhaften Blick auf die Mosel an. Auch an diesem Ort thront eine Burg über der Stadt – nämlich die Burgruine Grevenburg.

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